Das war definitiv eine der schönsten, aber auch galgenhumorigsten Touren, die wir gemacht haben. Aber fangen wir doch mal am Anfang an ...

Idee und Planung zur Tour kamen von Michael Klob via Facebook. Vom Treffpunkt Münchberg aus fuhren wir über Weißenstadt und Schirnding nach Cheb, und von dort aus über Landstraßen weiter nach Marienbad. Natürlich machen Landstraßen mehr Spaß als Autobahnen - allerdings sollte man sich immer vor Augen halten, daß die Landstraßen im Hinterland oftmals mit der einen oder anderen Überraschung aufwarten, wie zum Beispiel partiell fehlender Belag, Schlaglöcher, Bodenwellen, Schotter oder gar Pflaster - oder, wie in unserem Fall, alles auf einmal. Und das kontinuierlich bergauf in Serpentinen. (Okay, wer hat bei der Tourbesprechung gleich noch gesagt "Das ist ein Touristenziel, da werden die Straßen schon gut sein"? Ach ja, stimmt, das war ich. 'tschuldigung nochmal.) Nach ungefähr der Hälfte der Strecke oben auf dem Hügel eine kurze Pause, ein bißchen die Landschaft genießen und die durchgeschüttelten Knochen anatomisch korrekt wieder sortieren, und dann ging es im wahrsten Sinne des Wortes abwärts mit uns, wiederum in Serpentinen mit 180° - Kurven, durch dichten Wald. Plötzlich dann eine Lücke zwischen den Bäumen und dieser atemberaubende Fernblick über das ganze Tal ... Leider war die Straße zu schmal und unübersichtlich, um zu halten und zu fotografieren.

Zurück ging es über Bärnau und Flossenbürg, mit Schaschlikstop an der Raststation Floß in Floß. Schön war's, trotz Rumpelpiste.